Wir unterstützen Sie beim Verkauf an die Belegschaft!
Der Übergang zum Belegschaftseigentum ist ein komplexer Prozess – mit enormen Potenzialen, aber auch Herausforderungen. Fachwissen und Erfahrung sind dabei entscheidend für den Erfolg.
Unsere Expertise in Übergangsphasen
Am IfU unterstützen wir Sie mit einer umfassenden Beratung: Am Anfang steht eine kostenlose Erstberatung. Danach kann eine unverbindliche Machbarkeitsanalyse erfolgen.
Erweist sich ein Verkauf an die Belegschaft als geeignete Option, begleiten wir Sie mit einer ganzheitlichen Beratung – von der ersten Strukturierung bis zur konkreten Umsetzung, unter anderem in folgenden Bereichen :
Klärung der Motivation
zum Verkauf an die Belegschaft (finanzielle, kulturelle, soziale Motive usw.)
Einigung auf Verkaufspreis
mit fairer und plausibler Ausgestaltung für alle Beteiligten
Gestaltung der Finanzierung
in Form von Bankkredit, Verkäuferdarlehen o.ä. für den Erwerb durch die Belegschaft
Ausgründung der separaten Zweckgesellschaft
Dieses Angebot unterstützt Sie dabei, die Übergabe Ihres Unternehmens klar und nachhaltig zu planen.
Ausgestaltung des schrittweisen Verkaufs
an die Belegschaft samt Einrichtung individueller Kapitalkonten für nachhaltige Beteiligung der Beschäftigten
Vermittlung von Wirtschaftskompetenzen
Entwicklung des Eigentümer:innen-Ethos und Training in demokratischer Unternehmens-führung
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie präzise Antworten auf wichtige Fragen rund um Unternehmensnachfolge und Employee-Buyouts, damit Sie fundierte Entscheidungen treffen können.
Muss der Kauf meines Unternehmens komplett auf einmal erfolgen?
Nein, das ist nicht der Fall. Sie können ihr Unternehmen auch in Tranchen verkaufen. Manche Eigentümer:innen entscheiden sich dafür, zuerst einen Minderheitsanteil von 30-49% an das ESOP zu verkaufen und in einem späteren Schritt den Rest zu übertragen. So können Sie als Eigentümer:in den Übergabeprozess aktiv begleiten und das Unternehmen währenddessen weiterhin führen. Gleichzeitig ermöglicht dieser schrittweise Verkauf eine behutsame Eingewöhnung in die neue Eigentümerstruktur: Der/die bisherige/n Eigentümer:in kann graduell Führungsverantwortung abgeben, während die Beschäftigten sukzessive in ihre neue Rolle als Miteigentümer:innen hineinwachsen.
Meine Belegschaft verfügt nicht über das nötige Kapital.
Wie soll ein Kauf zustande kommen?
Der springende Punkt von ESOP-Modellen liegt gerade darin, einen niedrigschwelligen, inklusiven Zugang zu Unternehmenseigentum ohne Eigenkapital zu ermöglichen. Der Aufkauf des Unternehmens durch die Mitarbeitenden wird aus den künftigen Gewinnen des Betriebs finanziert. Damit können die Beschäftigten das Unternehmen auf Basis ihrer eigenen produktiven Leistungen übernehmen – ohne unerschwingliche Summen aus Vermögen zahlen zu müssen, über das sie meist nicht verfügen.
Wer stellt den Kredit für die Übernahme im Rahmen EuroESOP-Modells bereit?
Das ESOP basiert auf einem Hebel-Mechanismus, d. h. es wird durch einen Kredit finanziert, dessen Rückzahlung aus den zukünftigen Überschüssen des Unternehmens erfolgt. Der Kredit kann von einer Bank kommen oder von dem/der Eigentümer:in als Verkäuferdarlehen gestellt werden. Auch eine Mischfinanzierung ist möglich. In allen Konstellationen wird der Kaufpreis über mehrere Jahre hinweg getilgt. Durch das breite IfU-Netzwerk können wir Ihnen Kontakte zu Banken verschaffen, deren Schwerpunkt auf Belegschaftsübernahmen liegt.
Ist das EuroESOP-Modell für mein Unternehmen geeignet?
Das ESOP-Nachfolge-Modell ist sowohl für kleinere als auch größere Unternehmen geeignet. Es bietet sich insbesondere für diejenigen Eigentümer:innen an, die ihre Nachfolge so regeln möchten, dass ihr Lebenswerk erhalten und in der lokalen Gemeinschaft eingebettet bleibt. So bringen Eigentümer:innen ihre Anerkennung für das Team zum Ausdruck, das den Erfolg des Unternehmens mit ermöglicht hat. Belegschaftseigentum eignet sich zudem für Unternehmen, deren Eigentümer:innen ihre Mitarbeitenden langfristig motivieren möchten. Dabei können ESOPs die Nachfolge in einem kürzeren Zeitraum (1-3 Jahre) regeln, es ist jedoch empfehlenswert, dass Eigentümer:innen in einem Zeitraum von 5-10 Jahre ausscheiden.
Werden meine Mitarbeitenden das Unternehmen überhaupt würdigen, wenn sie die Anteile nicht selbst bezahlen?
Da ESOP-Übernahmen aus den künftigen Gewinnen des Unternehmens finanziert werden, müssen Mitarbeitende tatsächlich nichts aus eigener Tasche bezahlen. Es ist es aber wichtig, den Mitarbeitenden zu verdeutlichen, dass nichts ‚umsonst‘ ist. Die Belegschaft erwirbt die Beteiligung aufgrund der guten gesamtbetrieblichen Unternehmensleistung. Wenn die Mitarbeitenden gute Leistungen in ihrer Arbeit erbringen, wird der Kaufpreis schneller zurückgezahlt und sie profitieren entsprechend früher von ihrer ESOP-Gewinnbeteiligung.
Welche Risiken bestehen?
Das zentrale Risiko des EuroESOP-Modells ist der kreditgestützte Verkauf auf Basis der künftigen Unternehmensgewinne. Das Risiko liegt daher bei dem/der Kreditgeber:in – dem/der Eigentümer:in oder der Bank, falls diese beteiligt ist. Beim IfU legen wir großen Wert darauf, dieses Risiko zu minimieren, insbesondere durch eine nachhaltige Finanzstruktur, die die laufende Geschäftstätigkeit des Unternehmens nicht gefährdet. Die Erfahrung aus Ländern mit weitverbreiteten ESOP-Übernahmen zeigt, dass diese Art von Übernahmen außergewöhnlich sicher ist. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Mitarbeitende durch ihre Miteigentümer-Rolle ein starkes intrinsisches Interesse an der langfristigen Stabilität und Lebensfähigkeit des Unternehmens entwickeln.
Warum kann ich die Übernahme nicht auf ausgewählte Mitarbeitende beschränken?
Beim IfU sind wir der Überzeugung, dass alle Mitarbeitenden wichtig sind. Darüber hinaus zeigt sich in der Praxis, dass es entscheidend ist, dass das gesamte Team an einem Strang zieht. Wachstum, Krisenresilienz und Innovation sind in Unternehmen im Belegschaftseigentum besonders ausgeprägt, weil das gesamte Team wie ein Eigentümer denkt und alle Mitarbeitenden direkt von guten Geschäftsergebnissen profitieren.
Kann ich entscheiden, welches Modell des Belegschaftseigentums ich wählen möchte?
Das IfU ist eine professionelle Organisation, die Belegschaftseigentum nach den Grundsätzen und Regeln weltweit bewährter Verfahren etabliert. Wir stellen sicher, dass das EuroESOP-Model integrativ und nachhaltig ist, und von allen notwendigen Unterstützungsprozessen begleitet werden, wie z. B. Schulungen zu Wirtschaftskompetenz und Eigentümerkultur sowie der Einrichtung von Prozessen zur Stärkung der konstruktiven betrieblichen Partizipation.
Was denken Kund:innen über Belegschaftseigentum?
Wenn eine betriebliche Übernahme durch die Belegschaft gut durchgeführt wird, merken Kund:innen und Lieferant:innen oft gar keinen Unterschied. Wo Unterschiede wahrgenommen werden, fallen diese jedoch häufig positiv aus. Beispielsweise stellten Forscher:Innen in einer Studie mit 347 Firmen fest, dass Belegschaftseigentum in einem positiven Zusammenhang mit der Einbindung externer Stakeholder wie Kund:innen oder Lieferant:innen steht.
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